Stiftung
Gartenbau
Bibliothek
in der
Bibliothek
für
Gestaltung
Basel

Für die Unterstützung danken wir

.Aebli Zimmermann Architektur und Projektmanagement Basel

.ASP Landschaftsarchitekten AG Zürich

.az Holz AG Liestal

.Bachelard Wagner Architekten Basel

.Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Stadtgärtnerei

.Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten Zürich

.Buchner Bründler Architekten Basel

.Christ & Gantenbein Architekten Basel

.Computerworks Basel

.Daniel und Riitta Thorens Basel

.Diener & Diener Architekten Basel

.Egeler Lutz AG Baselbk Architekten Basel

.Flubacher–Nyfeler+Partner Architekten Basel

.Graf & Zwahlen Gartenbau AG Bottmingen

.Herzog & de Meuron Basel

.Huber Straub AG Bauunternehmung Basel

.jessenvollenweider architektur Basel

.Joos & Mathys Architekten Zürich

.Kreis Druck AG Basel

.Lucius und Annemarie Burckhardt-Stiftung Basel

.Michael Zemp Basel

.Miller & Maranta Architekten Basel

.Panorama & Printkonzept Basel

.Proplaning AG Architekten Basel

.raderschallpartner landschaftsarchitekten Meilen

.Rapp AG Basel

.Rotzler Krebs Partner Landschaftsarchitekten Winterthur

.Rudolf Keller & Partner Verkehrsingenieure AG Muttenz

.Schröer Sell Architekten Basel

.Stauenegger + Stutz Basel

.Syngenta Basel

.Top Siebruck Lagos GmbH Münchenstein

.Vogt Landschaftsarchitekten Zürich

.Walter und Eve Landis Meilen

.sowie weiteren Gönnerinnen und Gönnern

STIFTUNG GARTENBAUBIBLIOTHEK

Wie viele andere Städte durchlief Basel im 19. Jh. einen markanten städtebaulichen Wandel: Ringmauern wurden gesprengt, Festungswerke in Strassen, Plätze und Promenaden umgewandelt, vor den Stadttoren Landhäuser mit prächtigen Gartenanlagen errichtet. Diese durchgreifenden Veränderungen und das gesteigerte Interesse an Grünplanung und öffentlichen Grünräumen veranlasste 1856 Gartenliebhaber, Herrschafts- und Handelsgärtner zur Gründung der Basler Gartenbaugesellschaft. Als Fundament ihrer Anliegen legten sie die Gartenbaubibliothek an, womit eine Fachbibliothek für Gartenbau und -gestaltung von weitreichender Bedeutung ihren Anfang nahm.

Gezielt ausgebaut und kontinuierlich angewachsen wurde die Gartenbaubibliothek 1917 als Depositum in die Gewerbebibliothek – heute Bibliothek für Gestaltung Basel – überführt, wo sie sich noch immer befindet und sukzessive erweitert wird.

Grünplanung als zentraler Aspekt der Stadtplanung ist von breitem Interesse. Dies zeigt sich mitunter an regelmässig wiederkehrenden Gartenbauausstellungen wie der Züga 1933, G 59, Grün 80, Landesgartenschau in Weil oder Lausanne Jardins. Manifestationen, um mit temporären Ausstellungsgärten aktuelle Anliegen aufzuzeigen und neue Gestaltungskonzepte zu postulieren. Gerade anhand jüngster Beispiele wird deutlich, dass gegenüber der Zeit der Gründung der Gartenbaubibliothek die Stadt- und Grünplanung an Bedeutung nichts eingebüsst hat. Städtebauliche Aufgaben sind in Basel wie anderswo zahlreich und komplex und eine differenzierte Grünplanung und weitsichtige Stadtsanierung mehr den je geeignet, die Basis einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung und städtischen Lebenskultur zu bilden.

Die Gartenbaubibliothek hat das Ziel, den Bereich Stadt- und Grünplanung unter historischen, aktuellen und visionären Aspekten, mit lokalen ebenso wie mit internationalen Bezügen zu dokumentieren und damit Fachleuten, Lehrenden, Studierenden und interessierter Öffentlichkeit geeignete Informationsquellen, Forschungsgrundlagen, Literatur zu Theorie und Praxis zur Verfügung zu stellen.